Wer ist SID?

Die Society for International Development (SID) ist ein internationales Netzwerk von Einzelpersonen und Organisationen, das 1957 gegründet wurde, um sozioökonomische Gerechtigkeit zu fördern und die demokratische Beteiligung am Entwicklungsprozess zu fördern.

Durch Programme und Aktivitäten auf nationaler, regionaler und globaler Ebene stärkt SID das kollektive Wissen und Handeln zu menschenzentrierten Entwicklungsstrategien und fördert politische Veränderungen in Richtung Inklusivität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

SID hat etwa 3.000 Mitglieder und arbeitet mit lokalen Sektionen, institutionellen Mitgliedern und Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern zusammen. Die Aktivitäten des SID werden durch ein internationales Sekretariat mit Büros in Rom (Hauptsitz) und Nairobi unterstützt. Das Development Journal (herausgegeben von Palgrave Macmillan) ist die Flaggschiffpublikation von SID, erscheint seit 1957 kontinuierlich und erfreut sich eines breiten Publikums.

Unsere Werte

Unsere Grundwerte sind die Achtung der Menschenwürde, die zentrale Bedeutung der Menschenrechte und das größte Engagement für soziale Gerechtigkeit und Geschlechtergleichheit. Der aktuelle Fokus von SID ergibt sich aus seinem langjährigen Engagement für Menschenrechte und Ungleichheiten und basiert auf den folgenden Grundpfeilern:

  • Menschenrechte als Eckpfeiler demokratischer Regierungsführung und normativer Führung auf allen Ebenen;
  • Mehrdimensionale Ungleichheiten als beschreibender, analytischer und normativer Rahmen zur Bewertung von Entwicklungsherausforderungen und zur Steuerung von Entwicklungspolitiken;
  • Ein Hauptaugenmerk liegt auf der sozioökonomischen Transformation auf allen Ebenen (Mikro-, Meso- und Makroebene) als notwendige Strategie zur Bekämpfung von Ungleichheiten, zur Wahrung der Menschenrechte und zur Förderung von Gleichheit und Gerechtigkeit;
  • Ernährungssouveränität und Agrarökologie als grundlegende Paradigmen zur Steuerung des Übergangs von Ernährungssystemen, die Lebensunterhalt, ökologische Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt sowie gesunde und nachhaltige Ernährung gewährleisten können;
  • Die Demokratisierung der globalen Wirtschaftsführung als Sprungbrett für die Beseitigung der strukturellen und systemischen Hindernisse für den sozioökonomischen Wandel innerhalb der bestehenden Wirtschafts-, Finanz-, Klima-, Handels- und Währungsrahmen.

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